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INTEGRA Post & Co. - Kundenservice & Nahversorgung


Die Österreichische Post - einst defizitärer Staatsbetrieb - strukturiert sich um (siehe Meilensteine unten). Zur Unternehmensstrategie gehört, dass das Filialnetz, bisher bestehend aus den klassischen Postämtern, in so genannte Postpartnerschaften umgewandelt wird. Postpartner bieten Post- und Bankdienstleistungen in nahezu vollem Umfang an und erhalten als Gegenleistung eine Provision. Damit die Geschäftsidee betriebswirtschaftlich tragfähig ist, braucht es eine Kombination mit anderen Geschäftsfeldern um Synergieeffekte zu erzielen. Der sonst sehr kritische Bundesrechnungshof bezeichnet die Umstrukturierung als Erfolg. Wenn nun die Post schließt und kein anderer Postpartner gefunden wird, dann kann im Einvernehmen mit der Gemeinde INTEGRA diese Aufgabe übernehmen.

Einerseits wird die Nahversorgung mit wichtigen Dienstleistungen des täglichen Bedarfs abgedeckt. Der Bevölkerung und den Betrieben bleibt viel Unangenehmes erspart, wie bspw. ein erhöhter Zeit- und Mobilitätsaufwand.

Andererseits wird ein gemeinnütziger und sozialer Zweck verfolgt, da die neuen Stellen für die Theorie- und Praxisqualifizierung von arbeitsuchenden Menschen zur Verfügung stehen. Insbesondere höher qualifizierte, ältere Arbeitsuchende und Wiedereinsteigerinnen können so hochwertige und sinnvolle Arbeitsplätze mit guten Vermittlungschancen vorfinden und das nachweislich: Die Vermittlungsquote aus dem Postbereich von INTEGRA beträgt über 83%. Die Mitarbeiter/innen werden intensiv vorbereitet, sind gut betreut und angeleitet. Für die Einsatzstellen werden bevorzugt Bürger aus der Gemeinde geschult und eingesetzt. Oft beschäftigen wir die MitarbeiterInnen langfristig, bspw. mit dem Ziel der Überbrückung in die Pension.

Die Postpartnerstellen dienen zudem auch als Verkaufsshop für INTEGRA Produkte, wie Dekoideen und Geschenksartikel. Als Nahversorger nehmen wir auch gerne Produkte von Herstellern aus der Region in unser Warensortiment auf. Die Erzeugnisse sollen lokal und ökologisch nachhaltig produziert worden sein.

Die Standorte sind zentral und gut erreichbar. Es entsteht ein Mehrwert, der viele Interessen unter einen Hut bringt – Nahversorgung, Soziales, Ökologie. Regelmäßig durchgeführte Kundenbefragungen attestieren uns eine sehr hohe Zufriedenheit.

Postpartnerschaften
• Lochau 2009
• Wolfurt 2010
• Schwarzach 2010
• Egg 2011
• Fussach 2011
• Lustenau-Rheindorf 2012
• Hard 2013
* Bregenz Mariahilf 2014

Der gelbe Riese – ein Unternehmen im Umbruch

1996 Ausgliederung der Österreichischen Post- und Telegraphenverwaltung aus der Bundesverwaltung zur Post und Telekom Austria AG (Schuldenstand: 110 Mrd. öS mitunter auch durch Gewinnabführungen an das Bundesbudget entstanden)

1999 Abspaltung der Telekom Austria AG, Verselbstständigung in die Österreichische Post AG

2000 Abspaltung des Postautodienstes vom Mutterkonzern

2002 Inkrafttreten der Universaldienstverordnung mit dem Ziel der flächendeckenden Versorgung

2004 Privatisierung der Österreichischen Post Aktiengesellschaft

2006 Notierung an der Wiener Börse (52,8 % im Besitz der ÖIAG, der Rest ist im Wesentlichen Streubesitz)

2011 vollständige Liberalisierung des Postmarktes gemäß EU Richtlinie, Inkrafttreten des Postmarktgesetztes





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